Montag, 19. Juni 2017

Rezension zu Die Zauberschmiedin - Feuerzorn - von Ruth Mühlau


Guten Morgen liebe Büchereulen,

in dieser Woche haben wir wieder zwei Rezensionen für Euch.
Diesmal eine schöne Mischung aus Fantasy und Thriller. :-D

Doch beginnen möchten wir heute mit dem Fantasyroman Die Zauberschmiedin - Feuerzorn - von der deutschen Autorin Ruth Mühlau.

Auch wenn wir ein wenig Startschwierigkeiten mit der Protagonistin Rayka hatten, so entwickelte sich der Roman stetig und konnte letztlich überzeugen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich für das Rezensionsexemplar, liebe Ruth. :-)

Eure Büchereule Suzi Guzi

 

"Anspruchsvoller Fantasyroman!"

  

 

Die Zauberschmiedin
- Feuerzorn -





Autor: Ruth Mühlau
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Genre: Fantasy
Format: eBook
Seitenzahl: 342 Seiten
Neuauflage: 10. September 2016
ISBN: 978-1-537-37211-2
gelesen von: Suzi Guzi






   

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Buchbeschreibung:
Eisenland wurde längst von den Göttern verlassen, die Welt verkommt zu einem düsteren Ort.

Orks und Warge in ungeheurer Zahl treiben ihr Unwesen. Dunkle Mächte und der Weltenwanderer Viator sind auf der Suche nach den Silbren, verschollenen Götterjuwelen, die das Schicksal der Welt besiegeln können.

In einem Waldelbendorf wächst ein Findelkind auf. Rayka flucht wie ein Zwerg, zähmt einen wilden Warg und kann ihre Magie nicht kontrollieren. Doch sie besitzt eine besondere Gabe im Umgang mit Edelsteinen, denn als Einzige begreift sie deren Seele. Gelingt es der Elbin, die Silbren aufzuspüren? Und für welche Seite der Macht wird Rayka sich entscheiden?

Zum Autor:
Ruth Mühlau wurde 1968 in Düsseldorf geboren, ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter. Inzwischen ist sie mit ihrem Mann in die Vulkaneifel ausgewandert.
Ihr Vater erzählte ihr als Kind verrückte Geschichten und für sie stand schon früh fest: »Ich will Schriftstellerin werden!«
Fasziniert von Hexen, Magie und Anderen Welten verschrieb sie sich dem Genre »Fantasy und Fantastischen Geschichten«.
Seit September 2016 ist der Auftakt "Feuerzorn" der High-Fantasy-Reihe "Die Zauberschmiedin" als E-Book und Print erhältlich. Der 2.Teil "Schattenrausch folgte im Dezember 2016. Im Moment schreibt Ruth den Teil 3, der voraussichtlich im Frühjahr 2017 veröffentlich wird.

Cover:
Das Cover verrät nichts vom Inhalt des Buches. Da hätte ich mir was anderes, eindrucksvolleres gewünscht.

Inhalt:
Nach einem Kampf mit den Wargen findet Martius, der Dorfschmied, ein Findelkind, welches er mit in das Dorf nimmt. Er und seine Frau entscheiden sich, das Mädchen groß zu ziehen, da sie selbst eine Tochter verloren haben. Als immer mehr klar wird, dass Rayka anders aussieht, nicht so zart und schön wie die anderen Waldelben und sie auch noch bei einer Feier die Bühne in Brand setzt, wird sie zur Außenseiterin und lebt fortan im Wald. Ihre einzigen Freunde in dieser Zeit sind ein zahmer Warg und der Walde
lb Targoin, in den sie heimlich verliebt ist.

Eines Tages erscheint der Weltenwanderer Viator im Wald und ist auf der Suche nach Rayka. Er offenbart ihr, dass sie die letze Feuerelbin und somit die Nachfahrin vom Gott Amruil ist . Nur ihr kann es gelingen, die Silbren zu finden, um somit den Weltuntergang zu verhindern.

Fazit: 
Ein sehr gutes Buch, allerdings eher für Erwachsene als für Jugendliche geeignet. 
Anfänglich hatte ich Schwierigkeiten mit Rayka warm zu werden, aber ich konnte mich im Laufe der Geschichte immer mehr für sie erwärmen. Sie, die Aussätzige mit der immensen inneren Begabung zum Schmieden von Edelsteinen und der tapfere Händler und Krieger Targoin - werden sie jemals zusammenfinden nach diesen ganzen Ereignissen?
Ein ganz sympathischer Protagonist war der große Gnom, und ich hoffe im nächsten Buch mehr von ihm zu erfahren.
Ich kann das Buch von Ruth Mühlau nur jedem ans Herz legen, der gerne anspruchsvolle Fantasy liest und vergebe 4 Büchereulen.






Weitere Bücher der Autorin:

  • Die Zauberschmiedin - Schattenrausch

Mittwoch, 14. Juni 2017

Rezension zu Totenengel von Mark Roberts


Guten Morgen liebe Büchereulen,

in NRW scheint die Sonne und die warmen Tage sollen ein wenig anhalten. :-D

Das schreit förmlich nach dem Lesen von einem Buch auf einer fisch gemähten grünen Wiese.

Wir haben das passende Buch dazu.
Totenengel von Mark Roberts hat uns zwar nicht vollends überzeugt, ist aber dennoch eine gute Lektüre für Fans des Thrillers. Blutige Szenen und viel Ermittlungsarbeit sowie ein überraschendes Ende erwarten Euch!

Ich hatte das Vergnügen, Totenengel in der Lesejury von Bastei Lübbe Lesen zu dürfen und bedanke mich beim Verlag und natürlich bei allen Teilnehmern für die rege Diskussionsrunde.

Doch nun möchte ich Euch nicht länger meine Rezension vorenthalten. :-D

Wie immer wünsche ich viel Spaß beim Lesen!


Eure Büchereule Romy


 

"Ein bisschen Dan Brown & Cody McFadyen!"

  

 

Totenengel




Autor: Mark Roberts
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
Genre: Thriller
Preis: 15,00 €
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 384 Seiten
Ersterscheinung: 26. Mai 2017
ISBN: 9
78-3-404-17544-4
gelesen von: Romy



   

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Buchbeschreibung:
Eine Winternacht in Liverpool. Auf der Straße bricht eine Frau zusammen, wirre Sätze von Blut und Mord stammelnd. Detective Eve Clay wird zu ihrem Haus geschickt und findet dort eine groteske Inszenierung vor: Der Vater der Frau, ein emeritierter Kunstprofessor, wurde ermordet, sein nackter Körper an Ketten aufgehängt, sein Torso von einem Speer durchbohrt. Er war zu Lebzeiten eine Koryphäe auf dem Gebiet der sakralen Kunst und hat sich mit seiner Forschung nicht nur Freunde gemacht. Doch stecken hinter dem Mord tatsächlich religiöse Fanatiker, oder geht es um das älteste aller Motive - um Rache?










Zum Autor:
Mark Roberts wurde in Liverpool geboren und arbeitete dort zwanzig Jahre als Lehrer, unter anderem an einer Förderschule. Er gewann den Manchester Evening News Theatre Award für das beste Stück des Jahres, außerdem wurden seine Kriminalromane international veröffentlicht. Mit Totenprediger beginnt Roberts eine neue Krimireihe um die Liverpooler Polizistin Eve Clay, die nicht nur grausame Morde, sondern auch ihre eigene Vergangenheit aufklären will. Weitere Informationen zum Autor finden Sie auf: www.markrobertscrimewriter.com

Cover:
Das Frontcover ist in schwarz gehalten. Der Name des Autors steht im oberen Drittel. Der Titel des Thrillers hat die Form von einem Kreuz.

Inhalt:
"Er ist abgeschlachtet worden"! Das sind die letzten Worte von Louise Lawson, bevor sie in einer kalten Winternacht in einem Park aufgrund eines epileptischen Anfalls zusammenbricht.
Ein junges Pärchen ruft die zuständige Polizei und versorgt die alte Frau.

DCI Evette Clay wird an den Tatort gerufen. Schnell machen sie das Wohnaus der Verletzten ausfindig, während diese in ein örtliches Krankenhaus gebracht wird.

Als sie das Haus erreichen, scheint dieses zunächst relativ unbewohnt, doch als sie die Tür öffnen, werden Eve Clay und ihr Partner von einem flackernden Licht begrüßt. Als sie den Treppenaufsatz aufsteigen, finden sie in einem Schlafzimmer eine männliche nackte Leiche. Schwebend über dem Boden und zu einer U-Form gekrümmt, wurde der Körper an Ketten aufgehängt und das Herz mit einem Speer durchbohrt. Es scheint, als widersetze sich der Körper der Schwerkraft. Der ganze Tatort wirkt initiiert. Ein religiöses Bild wurde entwendet. Es zeigt den Turmbau zu Babel von Bruegel.

Das Mordopfer, der 97-Jährige Vater von Louise Lawson war ein Kunstprofessor der sakralen Kunst. Bis zum seinem Tode lebte seine stark religiöse Tochter bei ihm. Als ehrenamtliche Mitarbeiterin im Refugium, wo sie geistig behinderte Männer betreut, versucht sie sich ein wenig in ein "normales" Leben zu flüchten.

Als die Ermittelnden Beamten bei der Durchsuchung ein Manuskript von Lawson finden, was seinerseits jedoch nie veröffentlicht wurde, aber brisante Informationen zu Experimenten enthält, wird schnell klar, dass dieser auch Feinde haben könnte.

Als Louise Lawson dann berichtet, dass der "Engel der Vernichtung" ihren Vater hingerichtet hat, deutet alles auf einen religiösen Fanatiker hin. Oder steckt womöglich doch mehr dahinter?

Fazit: 
Der Totenengel ist ein Nachfolgeroman zu "Totenprediger". Obwohl mir der Vorgänger nicht bekannt war, kann man den Roman unabhängig davon lesen, da es eine in sich abgeschlossen Handlung hat. 

Der Autor Mark Roberts hat seinen Thriller in dem Erzählstil geschrieben. Somit kann man als stiller Beobachter den neuen Fall rund um Evette Clay und ihr Ermittlungsteam verfolgen.

Die Protagonistin wurde jedoch nur äußerst oberflächlich beschrieben. Gern hätte ich noch mehr über ihre Vergangenheit erfahren, denn der Prolog beginnt mit einem Rückblick in ihre Kindheit.
Auch die weiteren Charaktere werden nur sehr gering, oder auch gar nicht beschrieben.

Zunächst haben mich die religiösen Bilder und die aufgestellten Thesen sehr an Dan Brown erinnert.
Dazu eine grausam zugerichtete Leiche wiederum an Cody McFadyen. Die ersten 130 Seiten hatten mich vollends in ihren Bann gezogen. Die Kapitel und die darin enthaltene Ermittlungsarbeit werden zeitlich aufgeführt. Dadurch erhält man kurze Kapitel, die einem zum Weiterlesen verleiten.
Zeitliche Angaben stimmten nicht ganz überein, aber wer diese nicht überprüft, dem dürften sie nicht auffallen.
Am Anfang wird das gesamte Polizei- und Ermittlungsteam rund um Eve Clay namentlich erwähnt, sodass man doch leicht durcheinander kommen kann. Wer ist jetzt wer und was hat er zuletzt getan? Dies ließ den Lesefluss erheblich stocken.

Zudem waren mir manche Sätze und Beschreibungen einfach zu wirr. Vieles wurde unnötig in die Läge gezogen. Das führte dazu, dass in der Mitte des Romans die Spannungskurve erheblich sank und mich zu langweilen begann.
Mit der Aufklärung des Falles zum Ende des Thrillers hin, wurde dieser wieder lesenswert, konnte mich letztlich auch durch die überraschende Wendung nicht mehr überzeugen. Ich vergebe daher

3 Büchereulen.




Weitere Bücher des Autors:

  • Totenprediger
  • Der Herodes-Killer

Montag, 12. Juni 2017

Rezension zu Die Bestimmung des Bösen von Julia Corbin


Hallo liebe Büchereulen,

aus unserer kurzen Sommerpause sind wir nicht ohne eine neue Rezension zurückgekehrt.
Diese möchten wir Euch nicht vorenthalten.
Julia Corbin hat uns mit ihrem Debütroman Die Bestimmung des Bösen überrascht.

Ich hatte das Glück, mich mit der Autorin in einer Leserunde bei Lovelybooks austauschen zu können.

Doch überzeugt Euch selbst! :-D

Eure Büchereule Romy


"Die deutsche Simon Beckett!"

  

 

Die Bestimmung des Bösen




Autor: Julia Corbin
Verlag: Diana Verlag
Genre: Thriller
Preis: 9,99 €
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 416 Seiten
Ersterscheinung: 09. Mai 2017
ISBN: 
978-3-453-35934-5
gelesen von: Romy



   

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Buchbeschreibung:
„Schließ die Augen und zähl bis hundert.“ Dies sind die letzten Worte, die Alexis von ihrem Vater hört. Kurz darauf sind ihre Eltern tot, und das kleine Mädchen bleibt als Waise zurück, verfolgt von traumatischen Erinnerungen.


Dreiundzwanzig Jahre später ist Alexis Hall Kommissarin bei der Mannheimer Kripo. Die wahren Gründe, warum sie zur Polizei ging, kennt niemand. Als mehrere brutal entstellte Frauenleichen in einem Wald entdeckt werden und sie die Ermittlungen leiten soll, holt sie ihre Vergangenheit ein. Denn die weißen Anemonen, mit denen die Toten geschmückt sind, kennt Alexis nur zu gut - aus ihrer Kindheit …










Zum Autor:
Julia Corbin, geboren 1980, studierte Biologie in Heidelberg. Die Arbeit als Biologin inspirierte sie auch zu ihrem ersten Thriller. Ihre Leidenschaft für Nervenkitzel lebt die Autorin nicht nur in ihren Büchern, sondern auch bei Sportarten wie Kite- und Windsurfen oder Extrem-Hindernisläufen aus. Sie wohnt mit ihren Hunden im Landkreis Heilbronn und gibt Kurse in Kreativem Schreiben.

Cover:
Das Frontcover ist in gräulich und rot gesprenkelt. Der Autorenname ist im oberen Drittel abgedruckt. Der Titel des Thrillers in einem mittleren Rotton gehalten. Dabei wird der Titel von einem Kreuz ähnlichen Schnitt durchzogen.

Inhalt:
Der Auftakt des Thrillers beginnt mit einem fesselnden und dramatischen Prolog zugleich.
Ein kleines Mädchen wird von ihren Eltern in ein Fahrzeug gesetzt. Letzte einfühlsame Worte und Zärtlichkeiten. Danach Schüsse und sodann eine fremde Stimme...

Alexis Hall ist eine selbstbewusste junge Kommissarin bei der Mannheimer Kripo. Über ihre Vergangenheit schweigt sie sich aus, doch diese scheint sie auf einmal unaufhaltsam einzuholen. Dunkle Erinnerungen, die kein Ende zu nehmen scheinen und alles hängt mit einem Doppelmord von zwei Frauen auf der Reißinsel bei Mannheim zusammen.
Der Verwesungsprozess der Leichen hat bereits unaufhörlich eingesetzt. Aus diesem Grunde zieht sie die Kriminalbiologin und Freundin Karen in diese Ermittlungsarbeit mit ein. Sie ist eine Koryphäe auf dem Gebiet und hat sich auf die Artenbestimmung von Insekten spezialisiert um anhand dieser genauere Angaben zum Tatort- und zeit machen zu können.
Schnell wird den ermittelnden Beamten klar, dass die Morde durch einen systematischen und perfiden Serienkiller begangen wurden, den es um jedem Preis es zu fangen gilt, bevor es weitere Mordopfer gibt. Doch diese lassen nicht lange auf sich warten.

Alexis Hall kämpft nicht nur gegen die Zeit um Menschenleben zu retten, sie kämpft auch gegen ihre Vergangenheit. Doch wird sie den Kampf gewinnen?

Fazit: 
Die ersten Seiten haben mich gefesselt und vollends überzeugt.
Durchweg spannender Thriller der im Erzählstil geschrieben wurde. Man ist als Beobachter dabei, wenn Leichen seziert, Insekten gefangen DNA-Untersuchungen vollzogen und Verhöre stattfinden.
Und man ist immer dabei, wenn die Vergangenheit die Hauptprotagonistin Alexis einholt. Immer wiederkehrende Rückblicke geben einen Einblick in ihre geheimnisvolle Vergangenheit. Die Figur rund um Alexis ist für mich stimmig. Mein Lieblingscharakter bleibt dennoch die Kriminalbiologin Karen, weil ich deren Beruf einfach so faszinierend spannend finde. Was mich zum Thema der Recherche bringt, die für mich einwandfrei gelungen ist. Nicht nur informativ, sondern auch interessant und sehr gut in die Geschichte eingebunden.
Der Lesefluss ist sehr gut gelungen, genau wie der Spannungsbogen ein auf und ab der Gefühle zulässt. Cliffhanger wurden sehr gut gesetzt und regen zum direkten Weiterlesen an.
Für mich ein grandioses Erstlingswerk a´ la Simon Beckett!


5 Büchereulen.









Weitere Bücher der Autorin:

  • Bisher keine weiteren Veröffentlichungen

Mittwoch, 31. Mai 2017

Rezension zu Die Legende von Enyador von Mira Valentin


Guten Morgen liebe Büchereulen,

Ihr seht richtig. :-) Heute gibt es wieder eine neue Rezension.

Wir waren in letzter Zeit sehr fleißig mit dem Verzehr von Büchern und haben noch einiges in petto. :-D 
Ihr dürft also gespannt sein.

Heute jedoch haben wir noch einen neuen Fantasy-Roman für Euch!
Die liebe Mira Valentin hatte uns ihr eBook zu Die Legende von Enyador zukommen lassen und uns völlig in ihren Bann gezogen.

Vielen herzlichen Dank liebe Mira, dass wir Teil Deiner Welt sein durften.
Wir freuen uns auf weitere Geschichten von Dir! Weiter so!!!

Ein herzliches Dankeschön an den Blog Bücherschmöker (https://buecherschmoeker.com), welcher uns das Titelbild zur Verfügung gestellt hat. ;-)

Eure Suzi Guzi

Ps.: Wir gehen jetzt für zwei Wochen in Sommerpause und wünschen Euch bis dahin eine sonnige Zeit. :-*



 

"ATEMLOS! Absolute Leseempfehlung!"

  

 

Die Legende von Enyador





Autor: Mira Valentin
Verlag: Books on Demand
Genre: Fantasy
Preis: 12,99 €
Altersempfehlung: 12-15 Jahre
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 342 Seiten
Neuauflage: 17. März 2017 (2. Auflage)
ISBN: 978-3-743-11760-0
gelesen von: Suzi Guzi






   


Buchbeschreibung:
Vier Königssöhne. Vier Wünsche. Ein Schicksal.
Seit Jahrhunderten kämpfen in Enyador Elben, Drachen und Dämonen um die Macht. Die Menschen wurden von den Elben unterworfen, ihre Erstgeborenen als Sklaven in den Krieg gegen die Drachen geschickt. Doch Tristan, ein Waisenjunge, widersetzt sich seinen Unterdrückern, anstatt an deren Grausamkeit zu verzweifeln. Dadurch löst er eine Reihe von Ereignissen aus ... und eine uralte Prophezeiung erwacht zu neuem Leben.




Zum Autor:
Mira Valentin arbeitet hauptberuflich als Journalistin für Jugend- Frauen- und Pferdezeitschriften. Hoch zu Ross, mit Laufschuhen oder Fahrrad streift sie regelmäßig durch die ausgedehnten Wälder des Hessischen Hinterlands. Hier, zwischen mystischen Quellen und imposanten Steinbrüchen, kam ihr die Idee für „Das Geheimnis der Talente“. Seither sieht sie ständig Dschinns in den Baumkronen sitzen und kann kein Dorffest mehr feiern ohne sich zu fragen, welches arme Opfer heute wohl ausgesaugt wird.

Cover:
Wunderschön und sehr eindrucksvoll gestaltet mit einer Abbildung des Drachens. Animiert definitiv zum kaufen.

Inhalt:
Die Geschichte beginnt mit den Söhnen der vier Königreiche. Diese wenden sich nacheinander an einen sehr mächtigen Magier, um besondere Fähigkeiten zu erlangen. Daraus entwickeln sich dann die vier Völker dieser Welt. Die Drachen, die Dämonen, die Elben und schlussendlich die Menschen. Deren Königssohn hatte einen unbeugsamen Willen und wollte keine Gaben vom Magier annehmen. Dies wiederum beeindruckte diesen so sehr, dass er dem Königssohn etwas Magie schenkte, damit er das menschliche Volk vor den anderen beschützen konnte.
Die vier Völker bekämpfen sich jahrhundertelang. Die Dämonen unterjochen die Drachen und die Elben versklaven die Menschen.
Tristan, ein Menschenjunge, wird von den Elben bei der jährlichen Auslese mitgenommen und soll fortan trainiert und im Kampf gegen die Dämonen eingesetzt werden. Da man bei seiner Stiefschwester Agnes verborgene Magie vermutet, wird diese gleich mit verschleppt, denn magiebegabte werden im Elbenreich nicht geduldet und sind dem Tode geweiht. Auf dem weiteren Weg werden die Beiden getrennt und Agnes gelangt an den Königshof der Elben, wo sie Istariel kennenlernt, den Sohn des Königs. Dieser empfindet ganz anders als die anderen Elben Gefühle, die vor allem Agnes gelten.

Kay, der Stiefbruder und wahre Magier der Familie, folgt den Beiden und trifft dabei auf ein Bauernmädchen, welches ihn fortan begleitet. Die beiden versuchen nun Kays Geschwister ausfindig zu machen und geraten dabei in Gefahren, von denen sie nicht zu träumen gewagt hätten. Wird es den Beiden gelingen Agnes und Tristan zu befreien?

Fazit: 
Meinen Zustand nach dem Lesen des Buches würde ich mit atemlos beschreiben. 
Die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und kann es kaum erwarten, den zweiten Teil in die Finger zu bekommen. 
Die Autorin hat beeindruckende Protagonisten geschaffen, die aus mehreren Handlungssträngen schlussendlich aufeinander treffen.

Mira Valentin hat eine sehr ansprechende Schreibweise, die es einem leicht macht in das Geschehen einzutauchen. Nebenbei erklärt sie die verschiedenen Völker und Kreaturen ihres Reiches, was ihr ebenfalls sehr gut gelingt.

Ich würde 6 Büchereulen vergeben, wenn wir die hätten! :-) 
So aber die vollen 5 Büchereulen und einen großen Dank an die Autorin, für dieses wundervolle Buch.






Wir bedanken uns recht herzlich für das Rezensionsexemplar!


Weitere Bücher der Autorin:

  • Das Geheimnis der Talente
  • Das Bündnis der Talente
  • Der Krieg der Talente
  • Das Schicksal der Talente

Dienstag, 30. Mai 2017

Rezension zu Agarax der Hexenfluch von Leo Aldan


Guten Morgen liebe Büchereulen,

heute haben wir noch einmal eine Rezension aus dem Genre Urban Fantasy für Euch. :-)
Der Protagonist kehrt an seinen Geburtsort zurück, um etwas über seine Ahnen zu erfahren.
Da kommt er einem Geheimnis auf die Spur. Doch lest selbst! :-)

Eure Suzi Guzi


"Ab der Mitte erstklassig!"

  

 

Agarax - Der Hexenfluch




Autor: Leo Aldan
Verlag: Neopubli Verlag
Genre: Urban Fantasy
Preis: 12,99 €

Altersempfehlung: ab 18 Jahren
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 296 Seiten
Ersterscheinung: 12. Juli 2016 (3. Auflage)
ISBN: 9
78-3-741-83090-7
gelesen von: Suzi Guzi



   

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Buchbeschreibung:
Jeff fährt zu seinem Geburtsort, einem abgelegenen Kaff in den Bergen von West Virginia. Dort will er Nachforschungen über seine Ahnen anstellen. Die anfängliche Idylle wandelt sich schnell zu einem Albtraum: ein Serienmörder schlägt bestialisch zu. Zunächst vermutet man die Tat eines Irren, doch als Jeff tief in die Vergangenheit seiner Familie vordringt, stößt er auf ein grausiges Geheimnis. Zusammen mit der hübschen Nicole versucht er, das Unheil abzuwenden und ahnt nicht, welche längst vergessenen Mächte geweckt wurden.









Zum Autor:
Leo Aldan. Abenteuerromane sind seine Leidenschaft: spannend, phantastisch, romantisch - und manchmal auch ein bisschen schräg.Zunächst war es die Wissenschaft, die ihn rief. Er studierte Biologie und promovierte in Biochemie. Er lebte 20 Jahre in den Vereinigten Staaten, wo er sich in der AIDS-Forschung mit über 30 Publikationen profilierte. Er startete zwei Biotech-Unternehmen und patentierte zwei seiner Erfindungen. In seiner Freizeit schrieb er Kurzgeschichten und Gedichte.
2011 kehrte er nach Deutschland zurück und vollendete seine ersten Romane, darunter den Western "Die Todesfalle am Gravel Creek" und den phantastischen Abenteuerroman "Squids".

Cover:
Das Cover ist schlicht aber eindrucksvoll gestaltet.

Inhalt:
Jeff fährt zurück zu seinem Geburtsort Pine Dale. All seine männlichen Vorfahren starben vor ihrem 28. Geburtstag und er will dem Geheimnis nun in seinem Heimatdorf auf die Spur kommen. Er vermutet eine Genkrankheit, kann aber mit Hilfe von Pater Crusenberry einen Fluch aufdecken. Einen Fluch der ihn in 13. Generation trifft. Aber nicht nur er, sondern auch andere Bewohner seines Dorfes sind betroffen. Als einige dieser Bewohner bestialisch ermordet werden und Jeff verdächtigt wird was damit zu tun zu haben, beschließt er zu bleiben. Dabei trifft er auf Nicole seine alte Kinderfreundin, die ebenfalls auf der Suche ist und zwar nach ihrer Mutter . Diese verschwand vor einiger Zeit und es deutet vieles darauf hin, dass sie sich im Dorf aufhält. Nicole und Jeff wagen den Schritt zum Devil`s Gate. Dort geschehen mysteriöse Dinge und es soll der Eingang zur Hölle sein. Was sie dort erwartet, überschreitet all ihre Grenzen.

Fazit: 
Der Autor hat einen flüssigen, leicht lesbaren Schreibstil. Anfänglich hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen und fand es etwas langweilig. Ab der Mitte des Buches nahm die Geschichte aber an Fahrt auf und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Dachte man anfänglich es handelt sich um einen Krimi/Thriller, wird man spätestens ab da eines besseren belehrt. Hexen, Flüche und Dämonen, die die Welt beherrschen wollen, steigerten die Spannung immens, was den etwas lahmen Anfang wieder gut machte. Die Liebesgeschichte um Nicole und Jeff wird mit einbezogen, bestimmt aber nicht das Buch.

4 Büchereulen.








Weitere Bücher des Autors:

  • Squids - aus der Tiefe des Alls
  • Die Todesfalle am Gravel Creek

Montag, 29. Mai 2017

Rezension zu AUSGESCHLACHTET von Marcus Sammet


Guten Morgen meine lieben Büchereulen,

ich habe für Euch den dritten Teil der Sterbe-wohl-Reihe von Marcus Sammet gelesen.
Vielen Dank an dieser Stelle, dass ich die Bücher lesen und rezensieren darf. :-D
Was soll ich noch weiter sagen als ...

Eure Romy




"Sterbe wohl, ich kündige!"

  

 

AUSGESCHLACHTET




Autor: Marcus Sammet
Verlag: Schindler Verlag Holzkirchen
Genre: Thriller
Preis: 9,99 €
Format: Broschiert
Seitenzahl: 192 Seiten
Neuauflage: 19. März 2017
ISBN: 978-3-939-57106-3

gelesen von: Romy



   

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Buchbeschreibung:
Eine junge, sterbenskranke Millionärstochter, die eine Niere braucht. Ein verzweifelter Vater, der sich auf den illegalen Organhandel einlässt. Eine Frau mit der passenden, seltenen Blutgruppe. Ein Profikiller, der sich nach seinem letzten Einsatz zur Ruhe setzen will. Im Grunde ein einfacher Auftrag für den gewieften Profikiller Max Hermann. Doch die Begegnung mit seinem letzten Opfer, Ines Mellinghof verändert sein Leben schlagartig. Fortan versucht er sie vor den eiskalten Verbrechern des Organhandels zu schützen, ohne zu ahnen, dass auch sie ein Geheimnis mit sich trägt, das alles in Frage stellt.

Eine mörderische Jagd beginnt!








Zum Autor:
Marcus Sammet, geboren 1967 in Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen.
Mitte der 90er habe ich angefangen zu schreiben, jedoch hat es sehr lange gedauert bis ich meine Werke jemanden zum lesen gegeben hatte. Die Kritik die ich bekam, war durchweg positiv und ich wagte danach den Schritt der Veröffentlichung.
Doch es gibt ja immer die Möglichkeit sich zu steigern und das ist mir mit den nächsten Krimis wohl gelungen. Jedenfalls wollten diejenigen, die Aderlass gelesen hatten, unbedingt einen weiteren Krimi von mir lesen. So entstand dann Ausgeblutet, der eine in sich geschlossene Fortsetzung zu Aderlass darstellt.

Inzwischen gibt es für meine Krimis einen Reihentitel, der Verwechslungen zu anderen bestehenden ähnlich lautenden Titeln vermeiden soll. Anders als bei den meisten Reihen wird bei mir die Tat im Vordergrund stehen. Meine Protagonisten können zwar immer wieder im nächsten auftauchen, doch das werde ich nicht zur festen Regel werden lassen. So bleibt jeder Krimi für sich ein alleinstehendes Werk. Ebenso verzichte ich auf einen festen Ermittler.
Zunächst ist dann Aderlass im Selfpublishing von mir veröffentlicht worden.
Anfang Dezember 2011 wurde der cool-Verlag auf mich aufmerksam. Meine Krimis sind dort in der Reihe "Sterbe wohl..." erschienen. Los ging es Anfang März 2012. Der Verlag wurde bereits am 04.08.2012 wieder geschlossen.

Cover:
Das Cover passt wieder hervorragend zu der gesamtem Sterbe-wohl-Reihe!
Auch hier besticht das Buchcover durch seine lediglich drei Farben. 
Passend zum ersten Band der Sterbe-wohl-Reihe, gibt es bei "Ausgeblutet" auch lediglich drei Farben. Der Einband ist weiß hochglänzend. Im oberen Drittel steht der Name des Autors und auch der Titel des Buches in schwarzen Großbuchstaben.
In der Mitte erkennt die Rückansicht eines Menschen, welcher sich gerade mit einem Messer den Rücken aufschneidet. Blut fließt hinab. Der Kopf zeigt bereits eine blutige Öffnung.

Inhalt:
Der Protagonist Max Hermann war früher ein Auftragskiller. Mittlerweile beschafft er für den "Schlachter" Menschen für den Organhandel. Ein durchaus lukratives Geschäft für beide Seiten.
Doch mit seinem nächsten Auftrag soll alles anders werden.
Eine junge Millionärstochter ist sterbenskrank. Seit einem tragischen Autounfall, versagen ihre Nieren immer mehr. Max Hermann der durchweg Profi ist, wird damit beauftragt, eine geeignete Spenderin zu suchen. Dies gestaltet sich etwas schwieriger, denn er muss jemanden finden, der die seltene Blutgruppe AB negativ hat. Dazu begibt er sich in ein Krankenhaus und wird schnell fündig. Ines Mellinghof ist seine Auserwählte. Doch wie auserwählt, dass wird ihm erst klar, als er ihr auflauert. Denn er verliebt sich in sie.
Er bricht in ihre Wohnung ein und flieht mit ihr aus Deutschland.
Doch jetzt wird nicht nur sie als die geeignete Spenderin gesucht, auch Max muss um sein Leben fürchten. Eine Verfolgungsjagd beginnt, in der wir auch auf frühere Bekannte treffen.

Fazit: 
Mein nunmehr dritter Thriller von Herrn Marcus Sammet. Nachdem ich von "Ausgeblutet" etwas enttäuscht war, nahm die Geschichte rund um "Ausgeschlachtet" wieder an Fahrt auf.
Der Autor wählte die Schreibweise des Erzählers in der dritten Person. Dies gibt einen Überblick über das gesamte Geschehen innerhalb des Romans, der die Entstehung der Beziehung von Ines und Max sowie seine Vergangenheit beinhaltet. Der Protagonist ist trotz Auftragskiller sehr sympathisch, wenn wie ich finde auch ein wenig zu weich. Das Thema des Organhandels ist sehr interessant und für diesen Thriller gut gewählt. Die Umsetzung ist durchweg gelungen, auch wenn ich es mir auch manchmal ein wenig blutiger gewünscht hätte. Dennoch habe ich die 192 Seiten verschlungen. Verfolgungsjagd, Schießereien und auch eine Liebesgeschichte, in diesem Roman ist alles enthalten. Spannungsgeladen bis zur letzten Seite mit Überraschungen und Altbekannten inklusive.

4,5 Büchereulen.




Weitere Bücher des Autors:

  • Aderlass
  • Axt
  • Angerichtet
  • Ausgeblutet

Donnerstag, 25. Mai 2017

Zwei neue Leserunden


Hallo liebe Büchereulen,

der Männertag ist geprägt von einem tollen Wetter und viel Lesefreizeit.
Ich möchte Euch natürlich nicht meine zwei neuen Leserunden vorenthalten. 😁

Bei der Lesejury lese ich derzeit den zweiten Abschnitt von Mark Roberts >>TOTENENGEL<< ein Thriller. Dort hatte ich schon mehrfach die Gelegenheit, ein Buch Vor seiner eigentlichen Veröffentlichung zu lesen.


Parallel dazu habe ich gerade meine
erste Leserunde bei Lovelybooks gestartet.
Der erste Abschnitt ist fast geschafft. 😁 Ebenfalls ein Thriller >>Die Bestimmung des Bösen<< von einer deutschen Autorin namens Julia Corbin.

Selbstverständlich erhaltet Ihr die Rezensionen hier.

Ein schönen sonnigen Tag wünscht Euxh

Die Büchereule Romy

Mittwoch, 24. Mai 2017

Auslosung "Spaß kostet extra" von Nadine Bröcker


Hallo liebe Büchereulen,

die Verlosung des Romans "Spaß kostet extra" von der deutschen Autorin Nadine Bröcker ist beendet.

Die glückliche Gewinnerin ist:



>>Gewinnerin<<: 
Astrid Metzer Dörner




Bitte melde Dich per E-Mail, damit wir Dir den Gewinn zukommen lassen können.


"Wir wünschen viel Lesespaß mit diesem tollten Roman!" ;-)


Herzlichen Dank liebe Nadine Bröcker, für die Unterstützung!


Eure Büchereulen

Suzi Guzi & Romy

Rezension zu BAKABU und der goldene Notenschlüssel von Ferdinand Auhser


Guten Morgen liebe Lesefreunde,

morgen ist Christi Himmelfahrt bzw. Männertag. :-)
Dies bedeutet sturmfrei für uns Frauen! Was also tun?
Wer Kinder hat, also am besten die gemeinsame Kinderzeit genießen und dafür haben wir das perfekte Kinderbuch für Euch!

Liebevoll gestaltete Illustrationen und eine super schöne Geschichte!


Eure Suzi




"Wir sind begeistert!"

  

 

BAKABU und der goldene Notenschlüssel




Autor: Ferdinand Auhser
Verlag: Ferdinand Auhser Verlags GmbH
Genre: Kinderbuch
Preis: 19,95 €
Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 50 Seiten
Ersterscheinung: 03. April 2017
ISBN: 9
78-3-950-43910-6
gelesen von: Suzi Guzi



   

Buchbeschreibung:
Bakabu, den Ohrwurm, kennen viele Kinder aus der Liederbuch-Reihe Hör zu, Bakabu. Doch niemand weiß so recht, wie es bei Bakabu zu Hause im geheimnisvollen Singeland zugeht. Bis jetzt. Bakabu und der Goldene Notenschlüssel ist die erste Geschichte über den kleinen blauen Ohrwurm aus dem Dörfchen Hornhausen und gleich eine, in der er ein richtiges Abenteuer zu bestreiten hat. Zum Glück stehen ihm seine Freunde Jack Embalo, der maulende Maulesel, Ukuleila, die schrille Grille, Onkel Kornett, die alte Ohrmuschel und natürlich Charlie Gru, die Tontaube, mit Rat und Tat zur Seite ...








Zum Autor:
Dipl.- und Dr. Studium der Philosophie (Universität Wien). Stipendiat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) 2008. Würdigungspreis der Republik Österreich für die besten Universitäts-Absolventinnen und Absolventen 2006. Erfinder der Figur „Bakabu“, gem. mit Arthur Lauber Initiator des Projektes „Hör zu, Bakabu“, Projektleiter und Autor der Liederbücher (bis auf die Liedtexte).

Seit 2003 als Mediendesignerin, Medientechnikerin, Illustratorin, Reise-, Fach- und Akademische Videojournalistin mit dem Unternehmen "butjabutja - multicrossmedia" tätig. Sie hat beide Liederbücher der Reihe „Hör zu, Bakabu“ grafisch gestaltet und ist im Projekt „Hör zu, Bakabu“ generell für Grafik und Webdesign verantwortlich.

Cover:
Ein sehr schönes passendes Cover. Kindgerecht und farbenfroh.

Inhalt:
Weit weit weg von der Erde gibt es das Singeland und in diesem Land das allseits bekannte Dörfchen Hornhausen. Wenn es dort anfängt zu quietschen, klimpern und zu tröten, kann das nur eins bedeuten: ein großes Singfest steht bevor. Der Ohrwurm Bakabu soll das Singfest mit dem goldenen Notenschlüssel eröffnen, indem er die kleine goldene Kammer im Trompetenbaum aufsperrt. Darüber ist er sehr aufgeregt. Nachdem ein starker Wind um ihn und seinen schreckhaften Freund Charlie Gru weht, ist Bakabus Hut samt des goldenen Notenschlüssel in der Luft und der Wind trägt ihn Richtung Donnermeer. Die Bewohner Hornhausens haben Angst vor dem Donnermeer, denn dort sollen Donnertrommler immer laut trommeln wenn sie zornig sind. Bakabu macht sich mit Hilfe von Charlie Gru auf den Weg den goldenen Notenschlüssel zu finden. Dabei treffen sie auf einige Bewohner Hornhausens und erleben einige Abenteuer.

Fazit: 
Wow! Wow! Wow! Mein Sohn fand es total spannend und war gar nicht mehr von dem Buch weg zu kriegen. Wir mussten es in einem Rutsch durchlesen. Ich hatte vorher noch nicht von Bakabu gehört und bin positiv überrascht worden. Die Geschichte ist sehr gut für kleine Kinder geeignet und bietet altersgerechte Spannung ohne zu gruselig zu sein. Die liebevoll gestalteten Illustrationen sind schön anzuschauen und bringen den Kindern das Buch somit noch näher. Die Idee das Buch zusammen mit einem Hörbuch zu vertreiben gefällt mir sehr gut. Herr Tramitz hat eine angenehme Erzählerstimme.

Zu dem Buch dazu haben wir die Musik-CD "Hör zu Bakabu Album 1" zugeschickt bekommen. Alle Lieder sind einfach zu verstehen und sehr gut zu merken. Die Kinder lernen spielerisch mit den Liedern mit. Meinem Sohn haben besonders das "Finger-Lied" und das "Nanu, mein Schuh Lied" gefallen.

Wir sind begeistert und würden 6 Büchereulen geben, wenn es die gäbe! 
So aber die vollen 5 Büchereulen für Buch, Hörbuch und Musik-CD!

Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionspakets.
5 Büchereulen.




Weitere Bücher des Autors:

  • Hör zu Bakabu Album 2

Dienstag, 23. Mai 2017

Rezension zu Die andere Hälfte der Hoffnung von Mechtild Borrmann


Guten Morgen liebe Büchereulen,

heute habe ich eine neue Rezension für Euch.
Dies war mein viertes Buch von der Krimiautorin Mechtild Borrmann, die bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat.

Auch Die andere Hälfte der Hoffnung ist für mich ein absolutes Lesemuss.

Eure Romy



"Packende Zeitgeschichte, die den Leser fesselt!"

  

 

Die andere Hälfte der Hoffnung




Autor: Mechtild Bormann
Verlag: Knaur TB
Genre: Historischer Krimi
Preis: 9,99 €
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 313 Seiten
Ersterscheinung: 02. November 2015
ISBN: 978-3-426-30483-9
gelesen von: Romy




   

Hier im Buch blättern

 




Buchbeschreibung:
Valentina wartet auf die Rückkehr ihrer Tochter aus Deutschland. Seit Monaten hat sie nichts mehr von ihr gehört. Sie scheint spurlos verschwunden – wie viele andere Studentinnen, die angeblich ein Stipendium in Deutschland erhalten haben. Valentina lebt dagegen in der verbotenen Zone von Tschernobyl, ihrer alten Heimat. Um dem trostlosen Warten und dem bitterkalten Winter zu trotzen und die Hoffnung nicht zu verlieren, beginnt Valentina ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben. In Deutschland versteckt währenddessen Martin Lessmann eine junge osteuropäische Frau vor ihren Verfolgern. Als sie sich kurz darauf die Pulsadern aufschneidet, rettet er sie ein zweites Mal – und erfährt Ungeheuerliches.








Zum Autor:
Mechtild Borrmann, Jahrgang 1960, verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein. Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, war sie u.a. als Tanz- und Theaterpädagogin und Gastronomin tätig. Mit „Wer das Schweigen bricht“ schrieb sie einen Bestseller, der mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet wurde und wochenlang auf der KrimiZeit-Bestenliste zu finden war. Für den "Geiger" wurde Mechtild Borrmann als erste deutsche Autorin mit dem renommierten französischen Publikumspreis "Grand Prix des Lectrices" der Zeitschrift Elle ausgezeichnet. 2015 wurde sie mit "Die andere Hälfte der Hoffnung" für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Mechtild Borrmann lebt als freie Schriftstellerin in Bielefeld.

Cover:
Das Buchcover ist in grau/schwarz gehalten. Es ist sehr dezent. Der Autor steht am äußersten linken Rand. Der Titel des Buches im oberen Drittel und rechtsbündig. Man erkennt einen Zaun aus Stacheldraht. Das Augenmerk wird hier auf einen blutroten Frauenhandschuh aus Baumwolle gelegt, der sich in diesem verfangen hat.

Inhalt:
In dem historischen Krimi von Mechtild Borrmann wird die Geschichte von drei Personen erzählt.
Sie beginnt mit dem älteren Matthias Lessmann und seiner Hündin Bella. Er lebt auf einen Hof und besitzt ein paar Schafe, um die er sich liebevoll kümmert. Sine Frau hat er an den Krebs verloren. Bis zum bitteren Ende war er ihr beigestanden. Den Verlust kann er noch immer kaum verkraften.Im Winter 2010 sieht er eine junge osteuropäische Frau, die sich barfuß einen Weg durch den Schnee kämpft. Sie hat es eilig. Sie flieht vor einem schwarzen Wagen, der sie verfolgt. Matthias Lessmann nimmt sie bei sich auf und verscheucht zunächst die unsympathischen beiden Männer.
Die unterkühlte Tanja, wie sich das Mädchen nennt, setzt er in eine heiße Badewanne. Als er nach einiger Zeit nichts von ihr hört, betritt er das Badezimmer. Das Badewasser ist rot. Sie hat sich die Pulsadern mit einer seiner Rasierklingen aufgeschnitten. Ohne zu zögern zieht er sie aus dem Wasser, verarztet sie und bringt sie zur Erholung in sein Schlafzimmer. Er kocht ihr eine Hühnersuppe, pflegt sie. Doch die Verfolger lassen nicht lange auf sich warten. Matthias Lessmann verteidigt sein Grundstück und auch Tanja mit seinem Schrotgewehr und er wird es auch einsetzen. Die beiden helfen und stützen sich gegenseitig. Tanja bringt jedoch seiner Meinung nach nicht nur das Beste aus ihm hervor. Dennoch will er ihr bei der Suche nach ihrer Freundin Marina helfen.

Hingegen Valentina in der sogenannten Entfremdungszone wohnt. Sie wartet sehnsüchtig auf die Rückkehr ihrer Tochter, die zu einem Auslandssemester nach Deutschland gereist ist. Doch seit geraumer Zeit, hat sie nichts von ihr gehört. Ihre kleine Kateryna scheint spurlos verschwunden. Doch ist sie die Einzige?
Im Oktober beginnt Valentina ihre Geschichte in einem Heft niederzuschreiben. Ihre Jugend, ihre Ausbildung und ihr Glück in Pripyat. Mit ihrem Mann und Sohn arbeitete sie dort als Krankenschwester, bis zu jenem verhängnisvollen Tag am 25. April 1986, der ihr Leben verändern sollte.

Zur gleichen Zeit wartet der junge Leonid Witalijowytsch Kyjan nach einer vierundreißigstündigen Busfahrt auf die Ankunft in Düsseldorf.
Anfang des Jahres arbeitete er für die neu gegründete Sondergruppe IV in Kiew, doch er wurde suspendiert. Dies hält ihn jedoch nicht davon ab, einem Versprechen nachzugehen, was er einer Frau einst gegeben hat.

Fazit: 
Seit ich "Trümmerkind" von Mechtild Borrmann gelesen habe, bin ich ein großer Fan dieser deutschen Autorin. Dies war mein bereits dritter Roman von ihr und ich hatte wieder hohe Ansprüche gesetzt.
An dieser Stelle kann ich sagen, dass meine Erwartungen vollends erfüllt worden.
Das Storyboard war einwandfrei. Ich fühlte mich in die Zeit zurückversetzt. Zugleich werden Themen wie Menschenhandel und Prostitution in der heutigen zeit aufgegriffen.

Der Erzählstil der Ich-Form von Valentina, die ihre Gedanken und Erinnerungen in einem Tagebuch an ihre Tochter niederschreibt, haben mich gefesselt. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte rund um Matthias Lessmann wurde im Erzählstil geschrieben. Ein sympathischer Charakter, der für mich eher eine Vater- bzw. Oparolle inne hatte.
Der junge Leonid, der nach Deutschland reist um die Vermisste Tochter von Valentina und deren Freundin zu suchen, hat mir gut gefallen
Alle drei Geschichten der Charaktere sind so stimmig gewählt, dass ich hier nur die volle Punktzahl vergeben kann. Für mich ist das Buch neben "Trümmerkind" ein absolut gelungener historischer Krimi in Perfektion. 5 Büchereulen.









Weitere Bücher der Autorin:

  • Der Geiger
  • Wer das Schweigen bricht
  • Trümmerkind
  • Morgen ist der Tag nach gestern
  • Mitten in der Stadt
  • Wenn das Herz im Kopf schlägt